Hawaiianische Holzrose – Argyreia nervosa

Argyreia nervosa - Hawaiianische Holzrose
Die Zauberwinde. Hawaiianische Holzrose (Argyreia nervosa), auch bekannt unter den Namen Hawaiian Baby Woodrose („HBWR“) oder Elefantenwinde ist eine bis zu 10 m hohe, windende Pflanze, deren Samen als psychoaktive Droge verwendet werden. Sie stammt ursprünglich aus Indien, wo sie auch heute noch wild und in Kultur sehr verbreitet ist und ein wichtige Rolle in der ayurvedischen Medizin spielt. Darüber hinaus findet man sie auch in Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln als Teil der natürlichen Flora. Rituelle Verwendungen sind nicht bekannt, der Gebrauch als Medizin und leicht verfügbares Rauschmittel ist dagegen weit verbreitet. So sind die Samen bei armen hawaiianischen Ureinwohnern als billiger Ersatz für das auf dem Schwarzmarkt teure Cannabis beliebt (Rätsch 2007:64).

In der westlichen Welt wurde Argyreia nervosa als Rauschmittel durch phytochemische Untersuchungen von Shawcross (1983) und diverse Studien und Arbeiten von Albert Hofmann bekannt. Hofmann untersuchte die in Argyreia nervosa vorkommenden Mutterkornalkaloide LSA, LSH und Ergometrin (Shulgin 1997:497-498). Diese dem LSD verwandten Stoffe kommen nicht nur in Argyreia nervosa sondern auch in anderen Windengewächsen wie Rivea corymbosa (Ololiuquiranke) und Ipomoea tricolor (Himmelblaue Prunkwinde) vor und sind Bestandteil des mexikanischen rituellen Getränks Ololiuqui (Hoffmann 2001:126ff). Samen von Argyreia nervosa enthalten im Vergleich zu denen anderer Windengewächsen bis zu 10 mal mehr LSA und stellen damit die potenteste natürliche Quelle dieses Wirkstoffs dar.

Anbau

Samen der Hawaiianischen Holzrose. Durchmesser ~ 5 mm.

Der Anbau von Argyreia nervosa außerhalb des tropischen Klimas ist möglich, aber es ist schwierig die Pflanzen zur Blüte zu bringen. Um die Keimung zu verbessern sollten die Samen 24 Stunden in einer Schale mit Wasser eingelegt werden. Anschließend werden sie 1 cm tief in feuchte Blumenerde gesteckt und locker bedeckt. Die Pflanzen wachsen langsam und bevorzugen einen halbschattigen Standort. Wegen der starken Wurzelbildung ist ein großer Topf notwendig, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Regelmäßige Düngung mit normalem Blühpflanzendünger ist empfehlenswert. Ein Pflanzstab zum Klettern ist notwendig. Um die Pflanze zum Blühen zu bringen ist es am besten sie 1-2 Jahre in einem möglichst großen Topf wachsen zu lassen und dann im Mai – Juni im Freien an einem windgeschützten Standort in die Erde zu setzen. Aus den Blüten entwickeln sich beerenartige Früchte, in denen sich jeweils 1-4 Samen befinden. Zum Überwintern in unseren Breitengraden muss die Pflanze dann wieder ins Zimmer oder Gewächshaus, wobei die Temperatur nicht unter 15°C sinken darf. Generell gilt: So warm wie möglich, so viel Luftfeuchtigkeit wie möglich und halbschattig aber stets hell.

Konsumformen

Man kann die ganzen Samen zerkauen, pulverisierte Samen mit Flüssigkeit schlucken oder einen wässrigen Auszug der Samen herstellen. In jedem Fall werden die ganzen Samen zuvor etwa 5 Minuten in lauwarmes Wasser gelegt und die aufgeweichte Samenhaut dann entfernt (Samen aus unbekannten Bezugsquellen könnten mit Spritzmitteln behandelt sein, deswegen ist das Waschen immer wichtig). Werden die Samen aus einem Smartshop bezogen, kann man sich sicher sein dass sie für den Verzehr bestimmt sind.
Bei der ersten Methode ist auf ein möglichst gründliches Kauen zu achten. Anschließend wird der Samenbrei etwa 10 Minuten im Mund behalten und schließlich geschluckt. Der Geschmack ist leicht würzig bis bitter.
Die zweiten Methode: Man zerkleinert die Samen mit Mörser und Pistill bis ein feines Pulver vorliegt. Dieses wird dann direkt oder nachdem es in Gelatinekapseln gefüllt wurde mit Flüssigkeit geschluckt.
Der wässrige Auszug als dritte Methode wird von vielen Konsumenten bevorzugt, da er weniger belastend für den Magen ist (siehe Wirkung). Zunächst werden die Samen auch hier mit Mörser und Pistill pulverisiert. Man gibt das Pulver in eine Tasse und gießt heißes, aber nicht kochendes Wasser darauf. Den Ansatz lässt man 12 Stunden im Dunkeln (Gefäß in Alufolie einpacken) ruhen und filtert dann durch einen Kaffeefilter. Der fertige Auszug wird getrunken.

Eine etwas andere Zubereitung aus Holzrosen Samen und weiteren Kräutern nennt sich Utopian Bliss Balls.
Hinter dem etwas merkwürdigen Namen verbirgt sich eine Mischung aus Holzrosen Samen (Argyreia nervosa), Damianakraut (Turnera diffusa), Ginsengwurzel (Panax ginseng), Fo-ti-tieng (Centella asiatica) und Bienenpollen. Fein zerkleinert und in Gelatinekapseln gefüllt wird diese Mischung oral auf leeren Magen konsumiert (Rätsch 2007:65).

Bei allen Konsumformen kann zu Beginn ein flaues Gefühl im Magen bis hin zu Übelkeit auftreten. Ein Tee aus frischem Ingwer und der Konsum auf leeren Magen können diese unangenehmen Effekte verringern.

Dosierung

Anzahl Samen Dosis
3 minimale Dosis
4-5 Leichte Dosis
5-7 Standarddosis
8-10 Starke Dosis
13-14 Maximaldosis

Wirkung

Wie bei allen psychedelischen Drogen ist bei der Anwendung auf ein vertrautes und angenehmes Set und Setting zu achten.
Die Wirkung hängt wesentlich von der Anzahl der konsumierten Samen ab und beginnt nach etwa 30 Minuten. Zuerst tritt ein flaues Gefühl im Magen auf. Einige Konsumenten leiden auch unter starker Übelkeit und müssen sich übergeben. Um diese Nebenwirkung zu minimieren, sollten die Samen vor dem Konsum gewaschen und etwaige Schalenreste entfernt werden. Nimmt man die Samen als Kaltwasserauszug oder Tee zu sich, tritt im Vergleich zum reinen Zerkauen der Samen weniger Übelkeit auf. Nach etwa einer Stunde verändern sich das Körpergefühl und die Wahrnehmung der Umgebung. Der Körper wird zunächst schwer und einige Konsumenten berichten von einem Kribbeln oder Ziehen in den Gliedmaßen. Das Gehör wird empfindlicher und Musik wird vielschichtiger und deutlicher wahrgenommen. Gedankengänge können komplex bis verwirrend werden, aber es können auch ein Zustand geistiger Leere oder die Fokussierung auf ein Thema auftreten. Zumindest bei geringen bis mittleren Dosierungen treten keine oder wenige optische Effekte auf. Eventuell können sich bei geschlossenen Augen Muster oder Bilder zeigen. Zwei Stunden nach der Einnahme geht bei den meisten Konsumenten das Gefühl der Übelkeit vorbei. Der Körper kann sich jetzt leicht oder auch sehr schwer anfühlen und die Stimmung wird gehoben. Der Zustand ähnelt dem beim Konsum von LSD, allerdings ohne die starken optischen Veränderungen und mit einer eher sedierenden und nachdenklichen Komponente. Nach 3-4 Stunden wird der Höhepunkt des Trips erreicht, danach geht die Wirkung langsam zurück. Die gesamte Wirkdauer ist 5-8 Stunden. Am Ende tritt meist Müdigkeit und Erschöpfung ein, im Schlaf können lebhafte Träume auftreten.

Inhaltsstoffe

Samen von Argyreia nervosa enthalten 0,5-0,9% Alkaloide, ein Großteil davon stellen verschiedene Mutterkornalkaloide dar. Der Alkaloidgehalt der Samenschale ist mit 0,0015% im Vergleich zum Inneren sehr gering. Chao und Der Maderosian (1973) bestimmten folgende Alkaloide im Extrakt von Argyreia nervosa Samen:

Alkaloide Prozentanteil am Gesamtalkaloidgehalt Prozentanteil des Trockengewichts der Samen
Agroclavin 1,09 0,006
Chanoclavin-1 2,65 0,016
Elymoclavin 3,62 0,022
Ergin (LSA) 22,68 0,136
Isoergin (Iso-LSA) 31,36 0,188
Ergometrin 8,20 0,049
Ergometrinin 1,81 0,011
Lysergsäure-α-hydroxyethylamid (LSH) 5,79 0,035
Isolysergsäure-α-hydroxyethylamid (Iso-LSH) 3,98 0,024
Tailing, Kleinstmengen und unidentifizierte Alkaloide 18,82 0,113
Gesamt 100,00 0,600

Die Gruppe der Mutterkornalkaloide lässt sich grob in Clavine, Lysergsäureamide und Peptidalkaloide einteilen. Die Clavine werden wir in diesem Abschnitt nicht weiter betrachten, denn sie finden keine medizinische Anwendung und sind auch nicht für ihre psychoaktive Wirkung bekannt. Außerdem sind die Anteile am Alkaloidgehalt sehr gering. Die Peptidalkaloide sind eine Gruppe von Tetrapeptiden (von denen eines ein Lysergsäurederivat ist), welche unter anderem das natürliche Ergotamin und weitere halb- oder vollsynthetische Substanzen umfasst. Die durch die FDA bestimmte medizinische Anwendung umfasst verschiedene Formen vaskulär bedingter Kopfschmerzen wie zum Beispiel Migräne. Auch diese Gruppe der Mutterkornalkaloide werden wir in diesem Artikel nicht weiter untersuchen, sondern widmen uns im Folgenden ganz den Lysergsäureamiden: Ergometrin („Ergonovin“), Lysergsäureamid („LSA“ /“Ergin“ / „LA-111“) und Lysergsäurehydroxyethylamid („LSH“).

Ergometrin stimuliert insbesondere die glatte Muskulatur der Gebärmutter, was dort zu einem erhöhten Muskeltonus und der Zunahme rhythmischer Kontraktionen führt. Historisch wurde Ergometrin deshalb zur Unterstützung bei der Geburt verwendet, aufgrund von Nebenwirkungen auf Kind und Mutter kommt es heutzutage aber nicht mehr zur Anwendung. Methylergometrin wird allerdings nach der Geburt als Medikament für verschiedene Beschwerden gegeben. Wegen des Ergometrins dürfen schwangere Frauen keine Holzrosen Samen konsumieren. In THIKAL berichten Alexander und Ann Shulgin, dass Ergometrin bei einer Dosis von 2-10 Milligramm LSD-ähnliche Wirkung hat (Shulgin 1997:498). Bedenkt man, dass Chao und Der Madeirosan (1973) für Ergometrin einen Prozentanteil von 0,049 am Trockengewicht von Argyreia nervosa Samen bestimmt haben, entsprächen 2 Milligramm Ergometrin  etwa 4 g Samen. Dies sind weit mehr Samen als die höchste jemals in der Literatur beschriebene Dosis. Das Ergometrin könnte also nur extrahiert und isoliert in der erforderlichen Menge konsumiert werden. Die Gesamtwirkung von ein paar Holzrosen Samen kann also nicht alleine auf der Wirkung des Ergometrins beruhen.

LSA ist quantitativ betrachtet der Hauptwirkstoff in den Samen der Hawaiianischen Holzrose. Beide Isoformen sind aktiv, iso-LSA jedoch in geringerem Maße. Die beiden Epimere können chromatografisch getrennt und durch Behandlung mit einer Base (Lösung in MeOH und Zugabe von KOH) ineinander überführt werden. Lösungen und Auszüge von Samen der Holzrose müssen im Dunkeln hergestellt / gelagert werden, da LSA (und auch LSH) sehr lichtempfindlich sind. Albert Hofmann beschreibt in seinen Selbstversuchen mit 2 Milligramm der Reinsubstanz iso-LSA (entspricht nach obiger Tabelle etwa 0,6 g Samen, bezogen auf den Gehalt an iso-LSA) stark sedierende Effekte und ein Gefühl der inneren Leere und Apathie (Hoffmann 2001:131):

Nach der Entdeckung der psychischen Wirkungen von LSD hatte ich auch Lysergsäure-amid im Selbstversuch geprüft und festgestellt, daß es — allerdings erst in einer etwa zehn- bis zwanzigmal höheren Dosierung als LSD — ebenfalls einen traumartigen Zustand erzeugte. Dieser war gekennzeichnet durch ein Gefühl geistiger Leere und der Unwirklichkeit und Sinnlosigkeit der äußeren Welt, durch gesteigerte Empfindlichkeit des Gehörs und eine nicht unangenehme körperliche Müdigkeit, die schließlich in Schlaf mündete. In einer systematischen Untersuchung durch den Psychiater Dr. H. Solms wurde dieses Wirkungsbild von LA 111, wie das Lysergsäure-amid als Versuchspräparat bezeichnet wurde, bestätigt.

LSH ist in einer kleineren, aber noch nennenswerten Menge enthalten. Nach Untersuchungen Albert Hoffmanns hydrolysiert LSH beim Konsum zu LSA. Manche Konsumenten mögen es dennoch, LSH durch Addition von Acetaldehyd und LSA herzustellen, inwieweit dies im Hinblick auf die beim Konsum stattfindende Hydrolyse sinnvoll ist, bedarf weiterer Untersuchungen um einen Placebo-Effekt auszuschließen. Neben reinem Acetaldehyd können natürliche Quellen wie Pfefferminzöl, Kaffee, reife Früchte und viele weitere für die Herstellung von LSH aus LSA verwendet werden.

Strukturen von Ergometrin, LSA und LSH. Die Stereozentren befinden sich an C5 und C8.

Medizinische Anwendungen

Traditionell werden nicht nur die Samen von Argyreia nervosa, sondern weitere Pflanzenteile wie Wurzeln, Blüten und Blätter medizinisch verwendet. Die ayurvedische Medizin behandelt mit Argyreia nervosa unter anderem Hauterkrankungen, Übergewicht, Rheuma und Essstörungen. Einige Wirkungen konnten wissenschaftlich belegt werden (Krishnaveni und Sant Rani, 2011):

Shukla et al. (1999) isolierten p-Hydroxy-Zimtsäure und Scopeltin aus Argyreia nervosa und Gallussäure aus Oenthera biennis (Gemeine Nachtkerze). Das Extrakt war effektiv gegen den Schimmelpilz Alternaaria alternate und inhibierte das Wurzelwachstum von keimenden Weizensamen bei Konzentrationen von 1000 ppm vollständig. Damit wurde eine antimykotische und phytotoxische Wirkung nachgewiesen.

Bacchav et al. (2009) behandelten durch Carrageen ausgelöste akute und chronische Entzündungen (Peritonitis) mit ethanolischen Extrakten von Argyreia nervosa (50-200 mg/kg peroral) und stellten eine signifikante Verbesserung der Symptome fest. Dies gibt auch Hinweise auf die Wirksamkeit der traditionellen Anwendung bei rheumatischen Erkrankungen.

Subramoniam et al. (2007) untersuchten im Mausmodell Paarungsverhalten, Fruchtbarkeit und das Geschlechterverhältnis des Nachwuchses nach Gabe von wässrigen Auszügen der Wurzeln, Blüten und Blätter an die männlichen Mäuse. Sie stellten ein signifikant gesteigertes Paarungsverhalten, eine erhöhte Fruchtbarkeit und eine Verschiebung des Geschlechterverhältnisses hin zu deutlich mehr männlichem Nachwuchs fest. Diese Beobachtungen decken sich mit den ethnomedizinischen Anwendungen von Argyreia nervosa als Aphrodisiakum und zur Steigerung der Wahrscheinlichkeit auf männliche Nachkommen.

Das sind nur einige Beispiele für die medizinische Wirksamkeit aller Pflanzenteile von Argyreia nervosa und soll als Hinweis dienen, dass neben den psychoaktiven Wirkungen noch weitere, teils nicht ausreichend erforschte Anwendungsgebiete existieren.

Zusammenfassung

Die Hawaiianische Holzrose ist eine faszinierende und ausgesprochen vielseitige Pflanze. Weniger als rituelles Entheogen, sondern als Apotheke der Natur und leicht verfügbares Rauschmittel genutzt, beschäftigt sie die Forschung und ist unter Konsumenten psychoaktiver Substanzen weit verbreitet. Der Trip kann bei hoher Dosierung sehr stark werden, deshalb ist eine entsprechende Vorbereitung und eine niedrige Anfangsdosis unerlässlich. Körperliche Abhängigkeiten sind nicht bekannt. Vorsicht bei der Kombination mit MAO-Hemmern.

WARNHINWEIS: Menschen mit psychischen Erkrankungen und Schwangere dürfen die Samen der Holzrose nicht konsumieren!


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Quellen anzeigen

Rätsch, Christian. 2007. Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. München: AT-Verlag.

Shawcross W.E.: Recreational use of ergoline alkaloids from Argyreia nervosa. J. Psychoactive Drugs. 1983 Oct-Dec;15(4):251-9. PMID: 6361223.

Chao J.M. and Der Madeirosan A.H.: Ergoline alkaloidal constituents of Hawaiian baby wood rose, Argyreia nervosa (Burm. f.) Bojer. J. Pharm. Sci. 1973 Apr;62(4):588-91. PMID: 4698977

Alexander Shulgin, Ann Shulgin: TIHKAL, the Continuation. Transform Press, Berkeley 1997, ISBN 0-9630096-9-9.

Albert Hoffmann: LSD – Mein Sorgenkind. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2001.

Krishnaveni A. and Sant Rani T.: Phyto-Pharmacological review of Argyreia nervosa. Int. Res. J. Pharm. 2011 2 (2):28-31.

Shukla Y.N., Srivastav A., Kumar Sunil, Kumar Sushil: Phytotoxic activity and antimicrobial constituents of Argyreia speciosa and Oenthera biennis. J. Ethnopharmacol. 1999;67(2):41-245.

Bacchav A.S., Gulache V.S., Upasain C.D.: Analgesic and Anti inflammatory activity of Argyreia nervosa root. Indian Journal of Pharmacology. 2009; 41(4):158-161.

Subramoniam A.V., Madhavachandran K., Ravi and V.S. Anuja. Aphrodisiac property of Elephant creeper, Argyreia nervosa. Journal of Endocrinology Reproduction. 2007; 2: 282-85.

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